Montag, 11. April 2011

Da geht was in der Ostschweiz

oke oke. ja 70 Stunden Wochen zollen ihren Tribut. Da komme ich ja kaum noch zum Schreiben.

Bis anhin habe ich im SDA in StG viele, viele Tattoos beendet, und diverse sind in Arbeit. Nach nun zweieinhalb Monaten bin ich nun an diversen Arbeiten, welche ich auch selbst konzipieren und umsetzen darf.. Am meisten freue ich mich auf den Arm eines jungen Graffittikünstlers. Er wünscht sich was mit Zeichenutenlilien, Caps und Japanischen Elementen. Den Skull konnte ich mir einfach nicht Verkneifen.
Auch auf die Fertigstellung eines Koi-Halfsleeves freue ich mich. Beide sind in Arbeit. Beim Sprayerarm sind die Linien fertig, beim Fisch habe ich bereits den Schwarz-grauen Hintergrund. Leider habe ich von diesem, so, noch kein Foto gemacht. Nächste Woche wird der Fisch in Orange, Schwarz und Weiss Koloriert. ich denke, das wird gut.

Auch sehr gefreut hat mich eine kleiner Arbeit für eine Girl in unserem Alter, wessen Vater ich kurz davor ein etwas desolat gearbeitetes Herz auf der Brust in ein traditionelles Herz mit Banderole und klaren Farben umwandelte. Auf ihren oberen Rücken durfte ich Schmetterlinge und Kirschblüten machen. Ich mag Kirschblüten allerdings sie dies kleinen Scheisser superaufwendig zu stechen. 11 einzelne Elemente Pro Blüte wollen erst einmal farbig gefüllte werden. Ich finde es ist jede einzelne Blüte Wert.

Heute habe ich noch etwas ganz anderes gemacht. So eine Ornament, welches zur Zeit alle wollen. Auf dem Bauch. Allerdings diesmal nicht einfach in flächigem Schwarz. Diesmal habe ich alles mit einer feinen Nadel gepunktet. Aufwendig isses aber meine Kundin gefällt es.


Cool war auch die SanktGaller Axt auf dem Oberarm eines FC St Gallen Fussballfans. Meinen Zürichgürtel und meine Vorliebe zum FCZ musste ich ihm ja nicht zwingend auf die Nase binden. Mein Boss und die Freaks im Shop allerdings schon. Das ist nunmal der Preis, wenn man im Tessin der Ostschweizer zuhause ist. Gelle  ;)

Super finde ich auch die kleinsten der kleinen Tats. Die machen den Trägern oft die grösste Freude. Sali, Zack und fertig. und ehe sie sich versehen, gehen sie Stolz es getan zu haben mit einem grinsen wie ein gevögelter Marienkäfer aus dem Shop. So cool! Ihr solltet deren Augen sehen. Das ist jede Stunde Zugfahrt Wert die ich tagtäglich auf mich nehme.

Sodann, da bliibt mer numeno am André danke z'säge und Ciao bis denne. Bald chömmed Föteli vo de fertige Arbeite.





Freitag, 4. März 2011

Erste Bilder des Monats

Dienstag, 8. Februar 2011

Die Woche ist vorbei

Verdammt hatte ich den Jaetlag weg.
Nach über 3 Wochen Tahailand benötigte das schon eine gehörige Portion Überwindung am Mittwochmorgen bei -5 Grad um 0700h am ZüriHB ein Monatsabo für die meine zukünftig tägliche Strecke ZH-STG STG-ZH zu kaufen. SBB ist Super! Ich mag diese super ruhigen Züge. Die breiten, verstellbaren Sitze. Den service der Minibar.
Im Skin Deep Art in St-Gallen würde ich mit offenen Armen willkommen geheissen. Die Shopmanager haben wir schon während meines Urlaubes Termine für die nächsten eineinhalb Monate eingeschrieben. So konnte ich am ersten Tag im SDA schon einige schöne Tattos Stechen. Ein Sternkreiszeichen hinters Ohr einer Dame und einen "Power-ON" Button auf den Nacken eines Programmierers. Kleinigkeiten, aber im SDA bin ich nunmal der Neue.

Die Arbeitszeiten sind so angelegt, dass ich morgens bis zum Mittagessen Zeit zum Zeichen und vorbereiten habe, Nachmittags empfange ich Kunden. Beratungsgespräche und Tattoo-Termine. Eine gelungene Verteilung. Bei den Beratungsgesprächen kann ich immer wieder meine eigenen Ideen mit einbringen, so denke ich dass ich sehr bald auch Tattoos wie in Zürich machen werde. Jetzt habe ich Termine bis April vereinbart. Einige Daten sind noch frei.

In dieser Woche habe ich einen Notenschlüssel mit Verzierung in schwarz auf eine Oberarm, 2x 3 kleine Sterne auf Fuss und Handgelenk, eine Steinmetzzeichen, ein Sternkreiszeichen hinters Ohr, einen Skorpion auf dem innenarm, eine Subaru Logo auf den Oberarm, tribales Muster mit Rose am Steissbein einen Powerbutton, ein mini Tribal auf die die Fessel und dem lieben Franco durfte ich als Abschluss seines Armes eine Rose mit Blättern aufs Handgelenk stechen. Ein Tattoo ganz nach meinem Geschmack. Selbst gezeichnet, farbig und mit viel Geplauder dazwischen. HAHA. Danke Franco. Züri rockt. Da machemer wieder mal. ->De Franco schafft im SDA und isch a vo züri.

Der Job, das Team und der Laden sind super, der Weg beschwerlich.

...Fortsetzung und Bilder der ersten Woche folgen.

Danke fürs lesen und hoffentlich bis bald mal wieder

Sonntag, 21. November 2010

Das Erbe der Eulen

Eule:
Die Eulen (Strigiformes) sind eine Ordnung der Vögel (lat. Aves), zu der über 140 Arten gezählt werden. Vertreter der Gruppe sind auf allen Kontinenten, mit Ausnahme der Antarktis, anzutreffen. Die meisten Arten sind nachtaktiv und haben zahlreiche Anpassungen an ihre nächtliche Aktivität entwickelt. Innerhalb der Eulen unterscheidet man die beiden Familien derSchleiereulen (Tytonidae) und der Eigentlichen Eulen (Strigidae).


"Hammwa mal wieder was gelernt" (Kafka, MTV News) :)

Die Eulensammlung von Michelles Grosi umfasste mehr als 100 Eulen. Sie mochte Eulen. Eulen aus Porzellan, Eulen aus Tannenzäpfen, Eulen aus Holz, Eulen aus Stein, Eulen aus Holz, gestrickte Eulen und Eulen vom Flohmarkt, Weihnachtsgeschenkeulen und Urlaubs-Souvenier Eulen. Eulen, Eulen, Eulen. Sie musste für Ihre Eulensammlung bekannt gewesen sein. Gott habe sie selig. Als immer währendes Andenken, machte ihr ihre Nichte das Geschenk der letzten Eule. Für immer. Auf ihrem oberen, linken Innenarm.


Ich erhielt die fb Mail am Montag. Am Montag schickte ich ihr dann ein Flash in Farbe, und am Montag machten wir dann ab auf Freitag um das ganze umzusetzten. Leider ging es nicht früher, da ich zu Zeit noch Montag bis Donnerstag in einer Werbeagentur verpflichtet bin.


Der Vogel sollte grosse. glänzende Augen und einen gewissen Ausdruck haben. So ein bisschen wie lustig aber auch etwas anders und dann steckte ich den Vogel noch in eine Rose. Ich entschied mich für eine etwas aufwendigere Technik der Strichführung. So wie Pinselstriche. Organische Linien halt. Nicht so wie Oldschool mit einer einzelnen dicken, klaren Linie sondern mehr so dass jeder Strich eine gefüllte Fläche ist. Das macht dann auch den Comicartigen Look aus. Dazu noch ohne ende Farbe. 4 Farben für die Flügelfedern, 3 Farben für das Bauchgefieder, 4 Farben für die Augen und noch eine ganze Menge farbiges Rundherumgedühnse. Mein Kumpel Andre, Michelles Schatz kam dann noch mit dem "Nebel" um den "Mond" herum. Und das war der Shit. Ich freu mich schon auf deinen Rippen-Tikki. Yay. der wird Dick!!


Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass so jede Linie "modelliert" wird was den ganzen Prozess recht langwierig macht. Gute und gerne 4,5 Stunden hatte wir für dieses Farbmassaker. Ich find es war die Mühe Wert. Ist sie nicht putzig?


Und mäsi nomal füs Raclett, schaso schüüli lecker xi. Danke Ihr 2!











Hello Marin'

ich meine, ich mache ja ganz gerne Tattoos welche ich selbst entworfen habe. Nicht aus irgendwelchen "ich-finde-meine-zeichnungen-besser-als-die-anderen" Gründen, sondern weil ich meine, dass eine Tattoo, welches die Eignerin doch eine Leben lang auf sich trägt, was individuelles verdient.

Doch bei der lieben Hello-Marin'-Kitty darf da auch mal was bestehendes geinked werden. Madamme ist, seit ich sie kenne Inbegriff von Glitzer-Gold-Hello-Kitty-Bling. Wer Ihre Toilette kennt, weiss das.

Als ich dann mal wieder eines schönen Sonntags beim Faab zum Züri-Match auf Besuch war, war das Thema Hello-Kitty Tattoo schon seit einiger Zeit in der Luft. Ich glaube das Zuckersüsse und das Schön-Gemeine Kitty war Ihre Idee. Sie allerdings glaubt es sei meine gewesen. Whaterver. Die 2 auf den ¿Risten? (gibt es eine Mehrzahl von Rist? ...tönt strange) auf beiden Füssen zu platzieren, bot sich ja gerade zu an. Die Grösse, die Form, das Motiv. - Ich meines Zeichens mag Hello Kitty. Keine Ahnung weshalb. Ist eben so -. Also machten wir ab.

Eigentlich wollte ich die Tattoos im St-Galler Skin Deep Art stechen. Dies kam aber kurzfristig nicht zu Stande, also machten wir das ganze dann Privat. Zuvor habe ich in Illustrator noch eine ganz feine Reinzeichnung angefertigt und dann das ganze gestochen.



Es ist recht schwierig, eine Computergenaue Zeichnung zu tätowieren und so konnte ich mal wieder auf meine geliebte 5er Nadel zurückgreifen mit welcher ich sehr genau und detailliert arbeiten kann. Entgegen einigen Aussagen war diese Fuss-Tattoo nicht ganz so schmerzhaft wie erwartet. So Marina. Was sicherlich nicht zuletzt damit zusammen hängt dass sie Mami ist und ich mit Peles Swissrotary Machine arbeite. Ich mag diese Gun. Sie ist ruhig, leicht und extrem präzise und Tattoos verheilen innert Wochenfrist beinahe restlos. Eine schnelle Heilung lässt auch die Gefahr einer punktuellen Beschädigung des frischen Tattoos sinken. Gerade an den Füssen, und wir müssen nunmal mit Schuhen vor die Türe, ist das eine super Sache.

Sodann Marinsky, ich ha de plausch, ah diinie Chätzli. Grüess mer d'Familie und bis bald.

Samstag, 13. November 2010

Der Arm der Sarah Gipsy

angefangen haben wir das Tattoo am 9. Juli 2010
Dass ich hier lediglich einen klitze kleinen Ausschnitt vom gesamten Arm zeige ist: dass ich die Überraschung nicht kaputtmachen will.

Durch meinen freund Gianni bekam ich die Festanstellung im Q als Mediengestalter. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen dass ich diesen Job notfallmässig annahm nachdem mein vorheriger Arbeitgeber eyemedia so gut wie Konkurs ging. 

Jedenfalls war Sarah vom Tag meiner Einstellung an mein Bürogschpönli. Mein liebstes Bürogschpönli welches ich bis anhin hatte. Leider musste der Club Q nach knapp einem Jahr ebenso masssive Einsparungen machen und so wurde auch dort meine Stelle aufgehoben. Ein Toter und beinhane wöchentliche Prügeleinen im und um den Club, hatten das Image zu stark in Mitleidenschaft gezogen als dass noch Gäste kämen. Indessen ist der Club allerdings wunderschön umgebaut, die gesamte Belegschaft, inklusive Geschäftsleiter ausgetauscht, und mit einem komplett neuen Angebot wieder auf gutem Weg zur Besserung. Das Q starb nicht. Wäre auch schade um diesen alt eingesessenen Zürcher Club. Ich kann mich noch gut an Ruby und Matrix erinnern. Gute Zeiten  :)  --  anyway.

Sarah Gipsy war jedenfalls vom ersten Tag an, an welchem ich mich als freiberuflicher Scratcher outete, nicht mehr von der fixen Idee ab zu bringen sich von mir den gesamten Arm zu hacken zu lasen. So zeichnete ich ihr aufgrund ihrer Wünsche ein grobes Konzept welches wir dann über die Wochen hin mit immer mehr Details und Elementen bestückten. Kein einziges der schier unzählbaren Elementen ist ohne Bedeutung. Es finden sich Pistolen, Bands, Blumen, religiöses und vieles vieles mehr im Gesamtbild. 

Aber das zeige ich noch nicht. Denn irgendwann wird der Arm fertig sein. Gelle Bella.



Sonntag, 7. November 2010

Davoser Schafe für Liza

5. September 2010
Mit der lieben Liza ist das so eine Sache. Wir wollten schon seit langem ein Tattoo machen doch war sie entweder in to the Wild irgendwo in Alaska, In einem kleinem Dorf ausserhalb von Davos oder dann mit 600 Schafen irgendwo in den Hochalpen Graubündens. Tja, und nun haben wir abgemacht. Es sollte ein Tattoo zur Erinnerung an die Zeit werden, in der sie als Schafhirtin das Jahr verbrachte. 

Sie war die erste die ich kannte, damals zu Velvet-Zeiten vor gut 12 Jahren, die So richtig Tattowiert war. Also so richtig, mit grossen Motiven. Mick, der Japan-Spezialist aus Zürich hatte ihr schon damals Farbe unter die Haut gejagt während andere sich mit eifachen Schwarz/Weiss Bildchen begnügten. So mussten die Schafe auch mit etwas Farbe daherkommen. Ich Zeichnete ihr den Entwurf mit Hellblauen, Rosaroten und Weissen Schafen. Wir beliessen es aber schlussendlich bei weissen Schafen auf eine grünen Wiese und eine gelben Sonne, welche die Berge zeichnet. Es ist ein einfaches, lustiges Motiv. Dumme Schafe in Harmonischer Bergidylle... haha zu geil. Nein im Ernst. Ich mag Lizas Schafe. Die 3 Schauen so herrlich überflüssig in die Gegend und die Platzierung, unten am ende der Wade ist Top. Musste sie doch so manche Höhenmeter in den Alpen mit Ihren Füssen zurücklegen.

Danke Liza, isch mer aso e riise Freud xi!!!